2. Sieg bei den 24h von Spa

2. Sieg bei den 24h von Spa Bei der 69. Auflage des Langstrecken-Klassikers auf der Ardennen-Achterbahn holte sich Markus, gemeinsam mit Jules Gounon und Christopher Haase, nach 2014, seinen zweiten Sieg.

Zu den Top-Favoriten zählte der Audi mit der Startnummer 25 nicht unbedingt. Die ganze Woche war man unauffällig in Trainings und auch im Qualifying unterwegs. Wobei das Feld eine enorme Leistungsdichte aufwies auch auch die Macher der viel gescholtenen Balance of Performance an dieser Stelle gelobt werden müssen. Denn durch die Bank fanden sich die GT3-Renner aller Fabrikate auf den Top Plätzen und im Qualifying waren 34 Autos innerhalb einer Sekunde!

Dies versprach Spannung für Rennen und die Super-Pole. Hier kam Christopher Haase zum Einsatz doch mehr als Startplatz 19 war nicht drin. Markus hatte die Aufgabe den Start, im 63 GT3-Fahrzeugen umfassenden Feld, zu fahren. Er hielt sich schadlos und das Feld blieb auch im Rennen dich beieinander und die Performance stimmte.

Nach 4 Stunden fand man sich in den Top 10 wieder. Doch in den Abendstunden gab es eine lockere Radmutter und der Saintéloc-Audi musste noch dem regulären Bozenstopp direkt nochmal rein. Man handelte sich so einen Rückstand von einer Runden ein.

Aber den Kopf in den Sand stecken stand nicht auf der Agenda. Die drei fuhren solide und schnelle Stints und auch die Konkurrenz kam nicht schadlos durch die Nacht. Am Morgen drehte dann Markus die schnellste Rennrunde.

Und am Vormittag kämpfte er dann um die Führung. In einem spannenden Duell überholte er erst Markenkollege Nico Müller und holte dann mit Riesen-Schritten auf den führenden Mercedes auf und fuhr die Lücke auch zu.

Anschließend bot sich ein schöner Zweikampf um die Spitze. Am Ende standen nochmal Bozenstopps auf dem Programm und aus der Spitzengruppe ging der Bentley am Mercedes vorbei. Christopher Haase konnte am Ende den Audi als erster, mit 11 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie fahren. Das Trio legte in den 24-Stunden 3.824,184 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 159,245 km/h zurück.

Somit machte Markus, zum zweiten Mal nach 2014, das Double mit einem Sieg in Spa und am Nürburgring perfekt. 

„Es ist ein tolles Gefühl. Auf dem Nürburgring und in Spa in einem Jahr zu siegen, ist etwas ganz Besonderes. Das durfte ich bereits 2014 mit Audi erleben. Ich bin einfach glücklich, auch für Audi Sport customer racing und für das Audi Sport Team Saintéloc und die Mechaniker. Die 24 Stunden von Spa sind das stärkste GT-Rennen weltweit, deshalb ist dieser Sieg so besonders. Vor zwölf Stunden lagen wir zwei Runden zurück, denn wir hatten ein Problem beim Boxenstopp, mussten zurück an die Box und verloren anderthalb Minuten. Danach noch das Rennen zu gewinnen war einfach cool.“

Verrücktes Finale

Verrücktes Finale

Das Blancpain GT Series Sprint Cup Finale bot wirklich alles was man zu einem dramatischen Finale benötigt. Mittendrin Markus und Will Stevens leider nicht ganz mit Happy End.

Titelentscheidung am Nürburgring

Titelentscheidung am Nürburgring

Am Wochenende steht für Markus das Finale der Blancpain GT Series im Sprint Cup auf dem Programm und auf die Tabellenführer fehlen nur 6 Punkte.