Erfolgreicher Gaststart

06.05.2012 - Am Wochenende trat Markus im VW Scirocco Cup in der Legenden Wertung an.
Ein hochkarätiges Starterfeld und eine Premiere, die es in sich hatte – zum ersten Mal in der Geschichte des umweltfreundlichsten Markenpokals der Welt holte mit Ex-DTM-Star Markus Winkelhock ein Legenden-Starter den Sieg. Zweiter wurde Jann-Hendrik Ubben vor Adam Gladysz. Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor: „Ein tolles Rennen. Ich freue mich, dass sich mit Markus Winkelhock erstmals ein Legenden-Starter in die Siegerlisten eingetragen hat. Ich denke, wir haben den Zuschauern wieder ein spannendes Rennen geboten.“
Nach einem herausragenden Qualifying nahm Winkelhock von der Pole-Position sein Debüt im Scirocco R-Cup in Angriff. Ein etwas missglückter Start warf den 31-jährigen Schwaben jedoch gleich in der Anfangsphase des Rennens um einen Platz zurück. Profiteur war Jann-Hendrik Ubben, der in seinem bis zu 285 PS starken Bioerdgas-Scirocco dank des innovativen Push-to-pass-Systems direkt beim Start am ehemaligen DTM-Pilot vorbeizog. Doch schon in Runde vier holte Winkelhock zum Gegenschlag aus und nutzte den Push-to-pass-Button mit 50 Zusatz-PS, um sich die Führung zurückzuerobern. Winkelhock setzte sich in den folgenden elf Runden an der Spitze des Feldes immer weiter ab und landete als strahlender Sieger mit rund sieben Sekunden Vorsprung vor Ubben ganz oben auf dem Podest. Mit seinem Triumph knüpft der 31-Jährige an den Erfolg seines 1985 verstorbenen Vaters Manfred Winkelhock an, der 1976 ebenfalls bei seiner Rennpremiere im VW-Junior-Cup in einem Volkswagen Scirocco als Sieger hervorging.
"Das ganze Wochenende war super: Platz zwei im Training, Pole-Position im Qualifying und am Ende der Sieg. Ich habe mich im Scirocco von Anfang an wohlgefühlt. Beim Start habe ich etwas zu viel Gas gegeben, hatte dadurch durchdrehende Räder und musste Jann-Hendrik Ubben vorbei ziehen lassen. In der vierten Runde habe ich ihn dann mit einem Push-to-pass-Versuch überrascht und konnte danach die Führung bis ins Ziel behalten. Mein Vater hat vor 35 Jahren sein erstes Rennen im damaligen Scirocco Cup gewonnen – jetzt schließt sich der Kreis. Es bleibt halt alles in der Familie."

