Mission Titelverteidigung

15.05.2013 - Am Pfingst-Wochenende bestreitet Markus sein viertes 24-Stunden Rennen am Nürburgring, das dritte 24h-Rennen in diesem Jahr, erstmals startet er dort mit der Nummer 1 auf dem Auto.
Das Rennen im vergangenen Jahr hatte alles zu bieten, was es in einem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zum bieten gibt. Sonne, Regen, Unfälle, Zweikämpfe, Glück und Pech. Am Ende kreuzte der Audi R8 LMS von Phoenix Racing als erster die Ziellinie. Für alle Piloten auf dem Auto und auch für Audi war es der erste Triumph in der „Grünen Hölle“.
In diesem Jahr sind die Vorzeichen nicht anders, das Feld hat noch mal an Klasse zugenommen. 33 Autos sind in der GT3-Klasse genannt. Mindestens 15 davon kommen für den Gesamtsieg in Frage. Unter anderem der Audi R8 LMS mit der Startnummer 1. Diesen teilt sich Markus mit Marcel Fässler, Mike Rockenfeller und Frank Stippler. Wenn alles passt und auch der Renngott mitspielt, sollten die vier ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden können.
Die Mannschaft absolvierte letzte Woche noch einen letzten Test bei bei besten Wetterbedingungen. Auch beim Probelauf, dem letzten VLN-Lauf, lief es gut. Marcel Fässler und Frank Stippler holten dort den Sieg, bei Nebel und Regen sowie einstelligen Temperaturen.
Für das Rennen sieht die Wettervorhersage leider auch nicht besser aus als beim letzten VLN-Lauf. Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott es sich noch einmal anders überlegt.
Wer sich das Rennen nicht vor Ort anschauen kann, für den berichtet Sport 1 mehr als 20 Stunden Live vom Nürburgring. Auch im Internet, auf der offiziellen Website des Rennens gibt es einen Livestream. Wir werden Euch hier und auf Facebook auf dem Laufenden halten und mit aktuellen Informationen von und rund um Markus versorgen.
„Wir treten zur Titelverteidigung an. Unsere Fahrerbesetzung ist stark und das Einsatzteam das gleiche wie 2012. Unser gemeinsames Ziel ist, dass uns die StartNummer 1 auch im kommenden Jahr erhalten bleibt. Aber dazu gehört natürlich nicht nur Schnell zu sein, sondern schlichtweg auch Glück. Über 24 Stunden durch den Verkehr zu kommen ohne Probleme zu bekommen – da spielen viele Faktoren eine Rolle. Klar ist: Wir wollen oben auf dem Podium stehen. Da ist der Instinkt vermutlich bei allen Rennfahrern gleich: Man hat das eine Rennen beendet und womöglich gewonnen – und will beim nächsten gleich wieder gewinnen. Ehrgeiz liegt bei uns in den Genen. Wenn man diesen Drang nicht mehr hat, muss man aufhören zu fahren und soll lieber Angeln gehen oder Dart spielen.“
Zeitplan 24h-Rennen

