Es war mehr drin

Es war mehr drin Leider wurde es nichts mit der Titelverteidigung, beim 24h-Klassiker in Spa-Francorchamps, dabei hatte es zwischenzeitlich sehr gut ausgesehen.

Die Vorzeichen für das Rennen waren deutlich anders als die Tage zuvor im Qualifying und den Freien-Trainings. Der Himmel öffnete seine Schleusen und dazu kam noch ein kräftiger Wind. Für die Fans auf den Rängen waren Regenschirm und warme Kleidung angesagt, für die Fahrer höchste Konzentration, denn die Bedingungen waren sehr schwierig.

Pünktlich um 16:30 Uhr sprang die Ampel auf Grün und das 57 Fahrzeuge starke Feld startete Unfallfrei in das Rennen. Man konnte am Start vor lauter Gischt die Fahrzeuge kaum erkennen. Im Audi R8 LMS mit der Startnummer 1 fuhr René Rast den Startturn. Er machte gleich zwei Plätze gut und lag auf Position vier. Doch das Safety-Car lies nicht lange auf sich warten. So gab es in den ersten Stunden 5 Safety-Car Phasen. Beim Fahrerwechsel auf Laurens Vanthoor lag man auf dem ersten Platz.

Zu den Safety-Car-Phasen gesellte sich noch eine Wetterlotterie. Doch das WRT-Team traf die richtigen Entscheidungen. Vanthoor behauptete die Führung und man hatte teilweise gut eineinhalb Minuten Vorsprung auf Platz 2. Kurz vor der 6-Stunden Marke machte sich Markus an der Box gerade bereit für seinen ersten Stint. Als Vanthoor dann an die Box kam der Schock, er hatte einen Abflug in Stavelot und das Auto wurde beschädigt. Beim Überholen kam er auf den feuchten Teil der Strecke. In der Box wurden einige Teile getauscht und die Mechaniker machten den neuen Audi R8 LMS in gut 20 Minuten wieder Fahrbereit. Doch die Top-Platzierung war damit weg.

Markus fuhr nun mit dem Reparierten Audi bis nach Mitternacht seinen ersten Stint und konnte mit guten Zeiten einige Positionen gut machen. Über die Nacht gelang es den drei sich wieder in die Top 20 vor zu arbeiten. Und beim Frühstück war man wieder auf Position 10. Das neue Ziel lautete Top 10.

Die Rundenzeiten waren weiterhin sehr gut, doch die Technik machte dann einen Strich durch die Rechnung. Probleme mit dem Getriebe zwangen die Vorjahressieger wieder zu einem längeren Boxenstopp. Zudem kassierte Markus noch eine Durchfahrtsstrafe wegen überschreiten des Track-Limits, wobei man hier sagen muss das die Rennleitung da mit zweierlei Maß gemessen hatte, was aber am Ergebnis nichts änderte.

Am Ende überquerten Markus, René und Laurens auf Platz 21 die Ziellinie, leider nicht das Ergebnis das man sich erhofft hatte.

Langstrecken-Hattrick und VLN Sieg

Langstrecken-Hattrick und VLN Sieg

Am vergangenen Wochenende gewann Markus, mit Pierre Kaffer und Kelvin van der Linde, bei den California 8h sein drittes Langstreckenrennen in dieser Saison. Zuvor war er noch in der VLN erfolgreich.

Verrücktes Finale

Verrücktes Finale

Das Blancpain GT Series Sprint Cup Finale bot wirklich alles was man zu einem dramatischen Finale benötigt. Mittendrin Markus und Will Stevens leider nicht ganz mit Happy End.