Unfall am Sonntagmorgen

Unfall am Sonntagmorgen Für Markus und sein Team gab es auch in diesem Jahr leider keine Zielankunft, am Sonntagmorgen war nach einem Unfall Feierabend.

Der Start in das Rennwochenende verlief für Markus, Christopher Haase, René Rast und Frank Stippler ganz ordentlich. Im Freien-Training wurden wichtige Kilometer abgespult und ein Setup erarbeitet. Im Qualifying musste man in die Top 30 kommen um noch eine von den blauen Lampen für die schnellen Fahrzeuge zu ergattern. Dies gelang mit Platz 4 im Nacht-Qualifying locker. Auch die Nachtpflichtrunden wurden von allen vier Fahrern erfolgreich absolviert. Als allerdings eine Stunde vor Mitternacht der Regen einsetzte, gab es keine Zeitverbesserungen mehr.

Im zweiten Qualifying gab es aufgrund feuchter Strecke keine schnelleren Zeiten als in Qualifying 1. Bei der Auslosung für das Top-30 Qualifying zog René Rast Startplatz 2. Damit musste er als zweiter auf die Strecke, die teilweise noch feucht war, da am späten Nachmittag ein heftiger Schauer über der Eifel nieder ging.

Startplatz 16 stand am Ende für den Audi R8 LMS des Phoenix Teams auf dem Zeitenmonitor. Startfahrer Christopher Hasse konnte sich auch aus allem heraushalten und in den Top 20 die ersten Runden auf der Nordschleife fahren. 

Dann überschlugen sich die Ereignisse. Regen, Hagel und schließlich Rennabbruch. Gerade mal eine Stunde nach dem Start ging auf teilen der Nordschleife nichts mehr. Auch der Audi mit der Startnummer #6 steckte im Hagel fest. Es sah teilweise aus wie in einer Winterlandschaft. Der Audi fand aber unversehrt den Weg zurück an die Box. Nach drei Stunden wurde das Feld wieder auf die Reise geschickt. Allerdings ließ der Rennleiter 3 Einführungsrunden fahren, da es noch sehr stark regnete. Um kurz nach acht Uhr ging das Feld dann zum zweiten Mal auf die Reise.

Um 21:30 Uhr übernahm Markus erstmals das Steuer, zu diesem Zeitpunkt lag man in den Top 10. Doch es gab Schaltprobleme und ein unplanmäßiger Boxenstopp, zum Tausch eines Potentiometers, wurde nötig. Der Stopp war das Team zurück und gegen 23:30 Uhr lag man auf Position 23, die Strecke trocknete wieder ab und es wurde auf Slicks gewechselt.

Durch die Nacht konnte man mit schnellen Zeiten wieder in die Top 10 aufschließen. Kurz vor 6 Uhr am Sonntagmorgen kam es dann durch ein Missverständniss leider zu einem Unfall, Markus traf den Audi von Land-Motorsport. Mit gebrochener Aufhängung rettete er sich an die Box, aber das Auto war in der Kürze der Zeit nicht mehr zu reparieren.

So endete, wie auch schon 2015, das diesjährige 24h-Rennen auf dem Nürburgring leider vorzeitig

Drama-Sieg

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Markus gewann am Wochenende zum dritten Mal die legendären 24-Stunden am Nürburgring, Entscheidung fiel in der letzten Runde.

Die Grüne-Hölle ruft

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Am Wochenende steht für Markus das Highlight des Jahres auf dem Programm, das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.